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Parodontitisbehandlung

Bei Erwachsenen hat die Parodontitis Karies als Hauptursache für den Verlust von (in der Regel gesunden) Zähnen abgelöst. Daher hat sie in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.

Häufig schützen bereits regelmäßige Vorsorgetermine vor der Entstehung einer Parodontitis.

Wir beraten Sie gerne dazu, sprechen Sie uns einfach an »

Was ist Parodontitis?

Eine Parodontitis entwickelt sich meist aus einer lange unbehandelten Zahnfleischentzündung. Sie wird durch Bakterien verursacht und ist eine chronische Erkrankung des Zahnhalteapparates. Sie kann nur durch eine Behandlung und dauerhafte und engmaschige Kontrolle langfristig aufgehalten werden. Zwischen Zahn und Zahnfleisch bilden sich bei einer Parodontitis so genannte Zahnfleischtaschen, weil das Gewebe zurückgeht. Je tiefer diese Taschen sind, desto leichter haben es bakterielle Beläge, sich darin festzusetzen. Sie lassen sich mit der Zahnbürste alleine nicht mehr entfernen und begünstigen ein weiteres Fortschreiten der Parodontitis.

Die Behandlungsmöglichkeiten bei einer Parodontitis:

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Ein Parodontitisrisikotest ist unter Umständen sinnvoll, um die Anzahl der Bakterien zu bestimmen und die Intensität und die Art der Behandlung darauf ausrichten zu können.

Er wird oft mehrmals, vor und während der Therapiephase, zur Kontrolle durchgeführt.

Je nach Ausmaß der Erkrankung kann eine geschlossene Parodontitisbehandlung ausreichend sein. Bei dieser reinigen wir die Bereiche um den Zahnfleischrand mit einem speziell entwickelten Ultraschallinstrument von Belägen auch unter dem Zahnfleischrand.

Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis folgt in einem weiteren Termin eine offene Parodontitisbehandlung, bei der in einem kleinen chirurgischen Eingriff das Zahnfleisch vorsichtig abgelöst, erkranktes Gewebe entfernt und freiliegende Bereiche gereinigt werden. Mehr zur geschlossenen und offenen Parodontitisbehandlung in unserem Zahnratgeber »

Um die Heilung zu fördern, können wir nach der Parodontitisbehandlung ein spezielles Plättchen aus Gelatine – den Periochip® – nutzen: Er wird zwischen Zahn und Zahnfleisch eingefügt und enthält einen antibakteriellen Wirkstoff.

Während der Periochip® sich in den folgenden Monaten auflöst, gibt er den Wirkstoff ab und unterstützt auf diese Weise die Heilung.

Ergänzend zur herkömmlichen Parodontitisbehandlung können Maßnahmen der Parodontalchirurgie angezeigt sein.

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